Audi A3

Modell, Design, Antrieb, Fahrwerk, Sicherheit

Modell
Rein formal tritt der Audi A3 in der Golfklasse an, jene hart umkämpfte Fahrzeugklasse für den Ottonormalverbraucher, die sein berühmter Konzernbruder von Volkswagen in den 1970er Jahren begründete. Der VW Golf V spendet auch die Plattform für den Audi A3 der zweiten Generation. Die Konkurrenz sucht der Mitte 2003 auf den Markt gebrachte und 5 Jahre später geliftete Kompakt-Audi sicher nicht in der Masse der Volumenmodelle anderer Hersteller. Getreu der Unternehmensphilosophie gesellt sich der kleine Ingolstädter zum Marktsegment der Premiumhersteller. Klein, aber fein, ist die Devise.

Design
Das Design des Audi A3 unterstreicht die Zielrichtung. Er kommt als edler Kompaktwagen daher, dessen Proportionen gefällig, aber nicht langweilig sind. Der Audi-Doubleframe-Kühler bindet den Dreitürer in das Herstellerdesign ein, das sein Bruder, der A4, auf den Rennstrecken der Deutschen Tourenwagen-Masters, kurz DTM, stolz dem Publikum zeigt. Mit diesem Frontdesign ist es mal wieder einem Massenhersteller gelungen, eine Optik mit hohem Wiedererkennungswert zu gestalten, die dem Kleinsten ebenso steht wie dem Grössten (Beispiel Audi Q7).

Antrieb
Antriebsseitig greift der A3 wie gehabt ins hauseigene Regal. Das Sortiment der Benziner bietet gegenüber den Dieseln nicht nur 4-Zylinder-Motoren, sondern auch den 3,2l-V6, der mit 250 PS für mächtig Vortrieb sorgt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt. Den Sprint von 0-100 km/h bewältigt er in 6,3 sec. Für weniger sportliche Ambitionen und deutlich günstiger sind die Benziner mit 1,4 bis 2,0l Hubraum und 102 bis 200 PS zu haben. Bis auf den Einstiegsbenziner sind dabei alle Motoren mittlerweile als Direkteinspritzer ausgelegt (TFSI). Die Diesel (TDI) holen aus 1900 oder 2000 cm³ 105 bis 170 PS. Technisch hat Audi von Pumpe-Düse auf Common Rail umgestellt. Der Sparfuchs schlechthin ist der Audi A3 1.9 TDI e, der mit Schaltanzeige und einer längeren Übersetzung für extrem niedrige Verbrauchswerte sorgt. Die Kraftübertragung wird überwiegend von einem 6-Gang-Schaltgetriebe übernommen. Alternativ ist für einige Modelle auch das Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic mit 6 (2.0 TFSI sowie 1,9 und 2.0 TDI) oder 7 (1,6/1,4 TFSI/1,8 TFSI) Gängen erhältlich. Wem der übliche Frontantrieb nicht reicht, der kann für alle Modelle ab 160 PS den Quattro-Antrieb bekommen, der Audi in den 80er Jahren in der Rallye-Geschichte verewigt hat. Beim stärksten Benziner und beim stärksten Diesel ist der Allradantrieb serienmäßig an Bord.

Fahrwerk
Selbstverständlich für ein Fahrzeug, das sich mit den Besten der Besten in der Kompaktklasse misst und dessen Leistungsniveau andernorts für weitaus größere Fahrzeuge reichen muss, ist das narrensichere Fahrverhalten. Straffe Federung und komfortables Abrollen gehören ebenso zur Grundausstattung wie die exakte Lenkung. Alles zusammen ergibt ein agiles Fahrverhalten, das zu überzeugen weiß. Der Allradantrieb Quattro spielt seine bessere Traktion nicht nur bei ungünstigen Witterungsverhältnissen aus. Wer es etwas sportlicher liebt, kann gegen geringen Aufpreis ein Sportfahrwerk ordern. Ein noch agileres Fahrverhalten bietet auch das optionale aktive Fahrwerk.

Sicherheit
Auch das Sicherheitsniveau des Audi A3 ist zweifelsohne Premiumklasse. Neben sechs Airbags sorgen ABS und ESP für aktive und passive Sicherheit. Weitere Sicherheitsextras sind erhältlich: Berganfahrhilfe, Kurvenlicht, Bi-Xenon-Scheinwerfer und Reifendruckkontrolle.